Zitat und Einführung


"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
Friedrich Nietzsche

Samstag, 5. April 2014

ARNO STROBEL: Das Skript [Rezension]

Und die nächste Etappe erledigt! »Das Skript« reiht sich als die No. 8 in die erfüllten Kategorien für eine meiner Lese-Challenges  ein!   :-)


(Bildquelle: Fischer Verlage)

Genre:

Psychothriller

Kurzbeschreibung:

"Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. 
Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. 
Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen ›nachgestellt‹ haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen …

Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptver-dächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.
"   
(Quelle: Verlagstext Fischer Verlage)

Taschenbuch, 384 Seiten
Preis: 8,99 €
Erschienen bei Fischer Verlage.
Erhältlich als:
- Taschenbuch
- eBook
- gekürzte Hörbuchfassung (CD)
- ungekürzte Hörbuchfassung (Download)

Über den Autor:

Pressefoto: © HP Merten Fotodesign
Auf seiner Homepage schreibt Arno Strobel:
»Geboren bin ich am 18.08.1962 in Saarlouis, der "heimlichen Hauptstadt des Saarlandes".
Die "normalen" Stationen habe ich, wie es bei mir üblich ist, nicht in der "normalen" Reihenfolge absolviert. Erst kam (Haupt-)Schule und Ausbildung in einem handwerklichen Beruf, dann Bundeswehr und zwei Jahre Berufserfahrung und dann erst Mittlere Reife, Abi und schließlich ein Studium im FB Versorgungstechnik.
Fertig? Oh nein!! Denn jetzt merkte ich, dass ich eigentlich ein Faible für den IT-Bereich habe. Also weiter im Text. Studiumaufbau IT, Programmieren und Netztwerktechnik, dann selbständig im Bereich IT-Unternehmensberatung. Ah, nun also am Ziel ...!?
Na ja, fast! Der letzte Schritt meines bisherigen beruflichen Werdeganges war schließlich der zu einer großen deutschen Bank in Luxembourg, wo ich seitdem im IT-Bereich tätig bin.
Ich bin verheiratet und habe drei Kinder. Zusammen leben wir in einem gemütlichen Häuschen in der Nähe von Deutschlands ältester Stadt Trier.«  
(Quelle: Autoren-Homepage)

Weitere interessante Infos finden sich auf der Homepage des Autors.

Lese- & Hörproben:

Die Leseprobe auf der Homepage der Fischer Verlage findet ihr HIER.
Die Hörprobe der Fischer Verlage gibt es HIER.
Zur Hörprobe bei audible.de geht es HIER.


Video-Trailer:



Mein Fazit:

Da ist er schon... mein nun bereits "dritter Strobel". Und wieder kann ich mich nur wiederholen: Es wird sicher nicht mein letzter gewesen sein!
Aber so wird es natürlich langsam auch schwierig mit den Rezensionen. Denn genau das "Wiederholen" macht es mir mittlerweile nicht mehr ganz leicht euch eine "gute Rezension" zu präsentieren, ohne dabei ständig das gleiche zu erzählen. 
So ist es nichts neues, wenn ich berichte, dass mir (wie eben auch die beiden vorherigen Strobels) auch »Das Skript« sehr gut gefallen hat. Das ich mich also auch an dieser Stelle wiederhole, zeugt wohl von der insgesamt hohen Qualität von Arno Strobels Thrillern und der Überzeugungskraft seiner Storys.  

Obwohl, ich kann an dieser Stelle dazu immerhin sagen, dass mir »Das Skript« sogar wieder besser gefallen hat. Nicht, dass mir bei Arno Strobels zweitem Thriller langweilig geworden wäre (genauer hierzu: siehe Rezension »Das Wesen«). Das Buch hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, mich aber doch eben nicht ganz so mitgerissen, wie »Der Trakt« (Rezension). »Das Skript« hat mich nun wieder mehr begeistert, wenn auch »Der Trakt« nach wie vor mein bisheriger Favorit ist. Ob das so bleibt, bleibt abzuwarten, denn es stehen ja noch zwei weitere Fälle aus in meinem "Arno Strobel-Projekt". :-)

Nun aber zum Inhaltlichen. Auch in seinem dritten Psychothriller schreibt der Autor wieder in bekannt eingängigem Stil. Temporeich und oft äußerst subtil baut er Spannung auf, lässt den Leser dann nach einem plötzlichen Cut hilflos in der Luft hängen. 
Zudem gibt es in das Skript zwei ganz verschiedene Handlungsebenen. In der Haupthandlung begleiten wir die Ermittler auf ihrem verworrenen Weg zur Lösung des Falls. Doch die Hauptebene wird immer wieder unterbrochen von kurzen Einschüben, in denen wir uns sehr nah beim Opfer und dessen Leid befinden. Insbesondere diese Parts sind sicher nichts für empfindsame Gemüter, denn der Autor wird nur allzu deutlich in der Darstellung der von ihm erdachten Grausamkeiten.

Besonders interessant an dem ganzen ist natürlich die Verquickung von Fiktion und Realität. Der Ausdruck "Realität" ist hier vielleicht schon ein bisschen zu viel gesagt, die "versteckte Möglichkeit" träfe es eher. Denn mit der von ihm erdachten Handlung spielt Arno Strobel bewusst mit gewissen Paralellen. So schreibt als er Autor von »Das Skript« eben genau darüber. Nämlich über einen Thriller-Autor, nach dessen Thriller mit Namen »Das Skript« grausame Morde verübt werden. Natürlich gerät dieser Thriller-Autor schnell ins Visier der Ermittler. Was macht das nun im Kopf des Lesers mit Arno Strobel, dem wahren Autor von »Das Skript«...?!? Kein uninteressanter Gedanke, oder? ;-)
   
Natürlich gibt es, wie wir es von Strobel kennen, auch im vorliegenden Buch wieder genug unerwartete Wendungen, die den Leser ein ums andere Mal in die Irre leiten. Beim Lesen entstehen schnell diverse Theorien im Kopf des Lesers, werden wieder verworfen und später doch noch einmal aufgegriffen. Ob daraus letzten Endes der "richtige Schluss" auf den Ausgang der Handlung entsteht? Dazu möchte ich hier nicht mehr sagen, denn ich möchte ja die Spannung nicht verderben...

Zu guter Letzt wieder noch ein Wort zur Aufmachung des Buches. Obwohl es auch hier nicht mehr viel neues zu sagen gibt (zumindest für Leser, die meine letzten beiden Strobel-Rezensionen bereits kennen). Die Covergestaltung reiht sich nahtlos in die Aufmachung der kompletten Arno Strobel-Reihe ein und ist ebenso ansprechend und hochwertig. Das "simple" Taschenbuch wurde auch hier wieder aufgepeppt durch den reliefartig erhaben gedruckten, in Chrom gehaltenen Titel. Das schlichte, aber dennoch edel wirkende Schwarz tut sein Übriges, um das Buch entsprechend hochwertig im Bücherregal dastehen zu lassen.

FAZIT:
Ein weiterer Top-Thriller in mittlerweile gewohnt guter "Arno Strobel-Qualität"!
*4 Sterne*

Die Psychothriller von Arno Strobel

»Das Skript« reiht sich als dritter Psychothriller in die Reihe des mittlerweile sehr erfolgreichen Autors ein. Erst vor wenigen Wochen ist mit »Das Rachespiel« schon sein fünfter Psychothriller in die Buchhandlungen - und von dort in die Bücherregale zahlreicher Fans - eingezogen. 
Soweit ich weiß, sind die einzelnen Titel abgeschlossen und können so unabhängig voneinander gelesen werden.

Bisher erschienen:
Bevor er sich sehr erfolgreich den Psychothrillern zuwandte, veröffentlichte er bereits zwei weitere Thriller:
  • Magus - Die Bruderschaft
  • Castello Cristo

Kommentare:

  1. Hallo,
    ich habe deinen Blog entdeckt und bin auch Leserin geworden. Schön hast du es hier :)
    http://schneefloeckchen.blogspot.de/
    Wenn du Zeit hast, kannst du mich ja besuchen. Ich würde mich sehr freuen <3

    Liebe Grüße

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  2. Huhu,
    ich schließe mich Schneeflöckchen an. Durch Deine Rezi zu Arno Strobel bin ich auf Dich gekommen. Habe nun auch 3 Bücher von ihm durch, aber Das Skript liegt bei mir noch :) Bin gespannt wie ich es finde :)

    Ich folge Dir nun auch, Du schreibst echt gut und es macht Spaß zu lesen. Falls Zeit und Lust besteht, kannst Du bei mir ja mal vorbei schauen :)

    LG

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