Zitat und Einführung


"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
Friedrich Nietzsche

Sonntag, 2. Juni 2013

SIMON BECKETT: Katz und Maus - Eine David Hunter Story (Kurzgeschichte) [Rezension]


(Bildquelle: Verlagsbild Rowohlt)

Genre:

Short-Story
Thriller / Krimi

Kurzbeschreibung:

"Eigentlich hatte David Hunter es geschafft, die Folgen des Überfalls vor einigen Jahren zu verarbeiten. Als er aber vor seiner Haustür eine Reisetasche mit überaus gruseligem Inhalt findet, kommt die Vergangenheit wieder hoch. Wer hat die Tasche dort platziert, was steckt dahinter?

Dies ist eine Kurzgeschichte mit David Hunter, die nur digital erscheint."
(Quelle: Verlagstext Rowohlt)

eBook, Kindle-Edition,  30 Seiten, Preis: 1,49 €
Originaltitel: Cat and Mouse (Hunter Publications)

Erschienen im Rowohlt Verlag
Rowohlt eBook-only, NUR als eBook erhältlich.


Über den Autor:

"Simon Beckett arbeitete als Hausmeister, Lehrer und Schlagzeuger, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Als Journalist bekam er Einblick in die Polizeiarbeit, und dieses Wissen verarbeitet er in seinen Romanen.
Allein in Deutschland wurden bereits 7 Millionen Bücher des Autors verkauft. Für einige seiner Thriller hat er auf der «Body Farm» in Tennessee recherchiert. Der Autor ist verheiratet und lebt in Sheffield."
(Quelle: Autoren-Info Rowohlt-Verlag)

Mehr interessante Infos gibt es natürlich wie immer auf den Homepages des Autors:
HIER geht es zur offiziellen deutschsprachigen Homepage.
HIER geht es zur offiziellen englischsprachigen Homepage.


Mein Fazit:

Ein kleines Schmankerl für zwischendurch...
Die kleine Überraschung für zwischendurch. Simon Beckett verkürzt seinen Fans die Wartezeit aufs neue Buch mit einer kleinen Short-Story um seinen Star David Hunter. Eigentlich eine nette Geste, spaltet er damit aber trotzdem die Fangemeinde gleich in zwei Lager.
Die einen sind hocherfreut über die Abwechslung, begeistert über das kleine Highlight zwischendurch für kleines Geld, die anderen wiederum sind schwer erbost, weil die Kurzgeschichte nur in digitaler Form als eBook erhältlich ist.
Ich kann dazu nur sagen: Leute, freut euch doch einfach, statt gleich wieder zu meckern! Und wer keinen eBook-Reader hat, der könnte sich ja  auch einfach mal dazu herablassen, die paar Seiten eben ausnahmsweise mal am PC zu lesen. Oder eben verzichten!
Aber zur Story selbst.... 

Eins grundsätzlich vorab. Es ist eben eine KURZgeschichte. Ein monumentales Werk und damit einen riesen Kriminalfall, sollte man darum natürlich nicht erwarten.
Vielmehr handelt es sich um eine kurze, wenngleich trotzdem zunächst recht mysteriöse Sache, die David Hunter da begegnet. Und dies, trotz aller Knappheit, ganz in der für Simon Becketts Texte so üblichen Stimmung. 
Trotz der Kürze der Story, finde ich es aber um so erstaunlicher, wie schnell der Autor es doch schafft, den Leser in die Geschichte eintauchen und ihn besorgt um David Hunter mitfiebern zu lassen. Schnell sind die Bezüge hergestellt, zu den für den Protagonisten lebensbedrohlichen Ereignissen der letzten Bücher und so gerät der Leser schnell in die Lage, sich ernsthaft um Hunter zu sorgen, die ein oder andere Situation schnell wieder als brenzlig oder bedrohlich  wahrzunehmen. Und auch für David Hunter selbst kehren die Geister der Erinnerungen damit wieder zurück. Mehr möchte ich hier aber nicht verraten, denn sonst lohnt sich ja die Lektüre kaum noch.

Der Fall ist shortstory-mäßig dann auch schnell gelöst und dazu gibt´s am Schluss auch noch eine recht amüsante Wendung, als kleinen Bonus quasi obendrauf.
Insgesamt also eine solide kleine Geschichte, nichts überaus besonderes und sicher kein Ersatz für einen wirklichen Simon Beckett Thriller. Dennoch ein netter Zeitvertreib und für das kleine Geld durchaus lohnenswert.
Auf das neue Buch müssen wir wohl eben noch ein bisschen warten. Wann es erscheint, dazu habe ich leider noch keine Info finden können. Es bleibt also spannend!  

FAZIT:
Kein "Mega-Highlight", aber eine nette kleine Abwechslung für zwischendurch.
Dafür gute 
*3 Sterne*!



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