Zitat und Einführung


"Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen."
Friedrich Nietzsche

Montag, 26. November 2012

DA ISSER!!! Der neue KINDLE PAPERWHITE - Die ersten Eindrücke....

ES IST SOWEIT.... Trari trara, die Post ist da!
DHL besser gesagt....  ;-)

Mein neuer KINDLE PAPERWHITE ist angekommen!
Hier eine kleine Foto-Strecke und die ersten Eindrücke.



Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist er heute, schon eine ganze Woche früher als angekündigt angekommen! Der "voraussichtliche Liefertermin" sollte ursprünglich der 03. Dezember werden, doch auf amazon ist ja bekanntlich Verlass....

Ordentlich verpackt, kommt der neue kindle in der passgenauen amazon-kindle-Verpackung, diesmal "im kleinen Schwarzen",  recht edel daher. 

Doch habe ich ihn ja nicht wegen der schicken Verpackung bestellt. Es hält mich also nicht lange bei den "Äußerlichkeiten" und so ist er schnell ausgepackt.

Gut verpackt ist er ja, das muss man den Verpackungsdesignern schon lassen. Da ist nichts dem Zufall überlassen, alles sitzt und passt genau, alles hat seinen Platz und alles wirkt schon auf den ersten Blick sehr hochwertig. Doch für kindle-Kenner ist das ja nichts neues, kennen wir die Verpackung, wenn auch in anderer Farbgestaltung auch schon von früheren kindle-Modellen.



Auf den ersten Blick.... Was soll ich sagen? Er wirkt fast ein bisschen nüchtern. In dem schlichten Schwarz wirkt er, im Gegensatz zu seinem silbrig-grauen Vorgänger (den ich schon länger habe und den er nun ablösen soll), fast schon ein wenig trist. Hmmmm...
 
Aber auch hier sind wir ja noch immer nur beim Äußeren. Also schnell ans Netz gehängt und los geht´s. Der erste Schreck nach dem Motto, "Ouups, der hat ja gar keine Knöpfe mehr, und nun...?!?", ist schnell verflogen. Das Display zeigt ein klares Bild und schnell zeigt sich, wie viel einfacher die Bedienung doch durch den Touchscreen wird (mein alter kindle war noch das Modell ohne Touch).
 
Die Bedienung ist sehr intuitiv und so dauert es nicht lang, bis ich mich auf "meinem Neuen" zurechtgefunden habe.
 
Und nun die große Neuerung... Die Beleuchtung!
Auch hier zunächst ein hmmmm....! Das besondere am kindle (und all den anderen Readern) war ja bisher immer das Thema E-Ink und "Lesen wie auf Papier"! Und das geht mit diesem Ding auch??? Mit der Beleuchtung, die laut amazon ja die Augen nicht ermüden soll, wie z.B. ein Tablet, muss man sich wohl erst ein bisschen anfreunden. So richtig kann man sich das auf den ersten Blick noch nicht vorstellen, wirkt es doch irgendwie wie ein kleiner Computerbildschirm in schwarz-weiß. Bei näherem Hinsehen zeigt sich auch schnell: So super gleichmäßig, wie amazon das in seinen Beschreibungen und Werbefotos ankündigt, ist die Ausleuchtung des Displays nun doch wieder nicht nicht. Aber das ist vielleicht alles auch einfach eine Gewohnheitssache. Geben wir dem "Neuen" doch einfach mal eine Chance, sich zu beweisen.
 
Insgesamt gefällt er mir ja, trotz der ersten Ernüchterung, jetzt doch auch schon ganz gut. Gerade die intuitive Bedienung und die besonders einfache Handhabung über den sehr sensiblen Touchscreen gefallen mir schon sehr. 
 
So ist es nicht verwunderlich, dass natürlich auch das erste neue Buch schon da ist. Die Ehre der erste "Gast" auf meinem neuen kindle zu sein hat SINA BEERWALD mit HYPNOSE.
 
Und genau dem werde ich mich jetzt widmen, damit ich euch bald genauer berichten und eine ausführliche Bewertung zum neuen kindle paperwhite liefern kann. Und zum neuen Buch natürlich auch.....  ;-)

Bis dahin also, viele Grüße von eurem Lesefuchs! ;-)

Du willst jetzt schon weitere Infos zum neuen kindle paperwhite? HIER klicken!  ;-)
 
 

Sonntag, 25. November 2012

In eigener (Blog-)Sache: Die Kristallkugel

Liebe Lesefreunde.....

Heute mal ein kleines Posting in eigener Sache.
Seit gut einem Monat ist mein neuer Blog nun schon online und damit gar nicht mehr soooo neu. Mit regelmäßigen Postings wächst und gedeiht mein Blog ganz gut und auch die weiteren Seiten haben sich schnell mit Leben gefüllt. Ganz ansehnlich für die kurze Zeit, wie ich finde.  :-)
 
Nun, während sich die anderen Seiten, wie "Mein SuB", "Meine Lesestatistik" und zuguterletzt auch die "Fundstücke" sich gut entwickelt und jede für sich einen sinnvollen Inhalt gefunden haben, kränkelte die Seite "News & Aktuelles" leider ein bisschen. Im "Baustellenstatus", "more Info coming soon..." quasi, vegetierte die Seite vor sich hin und erfüllte nicht so wirklich einen Zweck.
 
Das hat sich nun geändert!
Nach dem Motto, "Was lange währt..." kommt sie nun im neuen Gewand und mit neuem Namen daher und ist nun letztendlich auch mit Leben gefüllt. Aus "News & Aktuelles" ist die Seite mit dem verheißungsvollen Namen "Kristallkugel" geworden.
 
In meiner Kristallkugel könnt ihr demnächst sowohl in die Gegenwart als vor allem aber auch in die Zukunft gucken.
Der Blick in die Kristallkugel informiert euch über aktuelle News, was bei mir "lese-mäßig" aktuell so ansteht. Darüber hinaus zeigt sie euch aber auch eine Vorschau auf das, was euch in nächster Zeit hier in meinem Blog erwarten wird. Ab und zu wird sie euch sicher auch die ein oder andere interessante Info z.B. über bevorstehende Veranstaltungen oder ähnliches zeigen.
 
Wie jede anständige Kristallkugel, wird euch auch meine Kugel natürlich immer eine möglichst aktuelle Gegenwart oder eben auch eine aktuelle Zukunft zeigen. Drum schaut doch einfach immer wieder mal rein, um immer darüber informiert zu sein, was es gerade neues zu entdecken gibt!
 
Damit ist, nach nunmehr einem guten Monat der Aufbau meines Blogs wohl erstmal abgeschlossen. *freu*
Was natürlich nicht heißt, dass nicht vielleicht doch irgendwann neue Seiten hinzukommen. Aber für jetzt bin ich erst mal stolz und zufrieden, dass nun alle Seiten stehen und kann mich mit noch mehr Energie den aktuellen Postings für die Hauptseite widmen.
 
Viel Spaß also beim Erkunden meiner Seiten! Und wer nun gleich einen Blick in meine Kristallkugel werfen will, tut dies entweder oben über das Menü oder klickt einfach direkt HIER.
 
Bis bald und herzliche Lesegrüße!
Euer LESEFUCHS!  :-)
 
 
 

Dienstag, 20. November 2012

John Katzenbach - Das Opfer (Hörbuch-Rezension)

Aus meiner Reihe:
    >> Fundstücke aus dem Archiv <<


Quelle: audible.de
(ungekürzte Fassung nur exklusiv im Download erhältlich)

Genre:

Psychothriller

Kurzbeschreibung:

"Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler. Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht ahnt: Michael ist ein Psychopath, und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen – schon gar nicht Ashley. Michael lässt sich nicht abschütteln, Ashleys Zurückweisungen stacheln ihn nur noch mehr an. Unerbittlich stellt er ihr nach, zwingt sie unter seinen Psychoterror. Und er kennt keine Gnade: Einen Kommilitonen, der ein Date mit Ashley hat, prügelt er in den Rollstuhl, Ashleys beste Freundin wird bei einem mysteriösen Autounfall verletzt. Und auch die 5000 Dollar, mit denen Ashleys Eltern ihn sich vom Hals schaffen wollen, bewirken nichts. In ihrer Verzweiflung setzt Ashleys Familie den Ex-Cop Murphy auf den Stalker an. Wenig später ist der Privatdetektiv tot. Immer schneller dreht sich eine Spirale des Schreckens, die schließlich Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt."
Ungekürzte Hörbuchfassung
Sprecher: Simon Jäger
Laufzeit: 18h 04m
Erschienen bei audible.de
Auch erhältlich als
- Taschenbuch
- gekürzte Hörbuchfassung (CD & Download)
- eBook

Über den Autor:

John Katzenbach
"Geboren wurde er am 23.06.1950 in Princeton, New Jersey. Schon als Kind wollte er Schriftsteller werden. Er liebte Bücher und Sport. Die Psychoanalyse war dem jungen John früh durch die Mutter, eine praktizierende Analytikerin, vertraut. Einen Gutteil seines profunden Wissens über „Verbrechen und Strafe“ erwarb er sich als Gerichtsreporter in New Jersey und Miami.
Die besondere Mischung aus gründlicher Recherche an den Orten des Geschehens und fundierter psychologischer Analyse von Tätern und Motiven ist denn auch das Markenzeichen seiner Werke. [...] Immer wieder beschreibt er fesselnd, wie „normale Leute“ in „unnormalen“ Situationen agieren und wie sie unaufhaltsam in den Strudel der Gewalt geraten. [...]
Wie zu erwarten, wurden auch die Filmemacher auf Katzenbachs Romane aufmerksam – allerdings nicht unbedingt zur vollen Zufriedenheit des Autors. Die Drehbücher für die Verfilmungen von „Der Patient“ und „Die Anstalt“ hat er deshalb selbst geschrieben, um so viel wie möglich von der psychologischen Tiefe seiner Romane auf die Leinwand zu retten.

Heute lebt John Katzenbach in Massachusetts, interessiert sich noch immer für Sport (Baseball), aber auch für Politik und Hunde."
Viele weitere interessante Infos finden sich auf der Homepage von John Katzenbach.

Über den Sprecher:

"Simon Jäger (* 16. März 1972 in Berlin) ist ein deutscher Synchronsprecher, -regisseur und -autor.
Seit 1982 ist Simon Jäger im Synchronbereich für das Kino und das Fernsehen tätig. Er ist die feste deutsche Synchronstimme von Josh Hartnett, Heath Ledger, Jason Mewes und auch von Matt Damon, da Damons ehemaliger Sprecher Matthias Hinze am 13. April 2007 verstarb. Noch zu Lebzeiten Hinzes lieh Jäger Matt Damon in einigen Filmen seine Stimme, da Hinze wegen seiner Krankheit ausfiel, zum Beispiel in „Die Bourne Verschwörung“. Seit „Ocean's Thirteen“ ist Jäger Matt Damons neue Feststimme. Jäger lieh ebenfalls River Phoenix in drei Filmen seine Stimme. Seit 1998 ist er neben seiner Arbeit als Synchronsprecher auch als Dialogregisseur und Autor tätig."
(Quelle: audible.de) 



Trailer:


(Quelle: YouTube)

Trailer bei audible.de ansehen - HIER
Hörprobe anhören - HIER
Leseprobe ansehen - HIER

Mein Fazit:

Liebe, Angst, Abscheu, Erleichterung, Trauer...
                                                                 ... und all das kann so eng beisammen liegen!
Nach "Die Anstalt" und "Der Patient" mein dritter Katzenbach. Ich bin wieder Mal begeistert.
John Katzenbach versteht es erneut, den "hörenden Leser" in seinen Bann zu ziehen. Die Story scheint, obwohl fast unglaublich, doch aus dem Leben gegriffen. Was "dem Opfer" dort passiert, könnte jeden von uns treffen, auch wenn man das selbst für völlig unwahrscheinlich hält.
Dem  Autor ist es mal wieder gelungen, die einzelnen Charaktere fantastisch herauszuarbeiten, ihnen jedem für sich eine unglaubliche Unverwechselbarkeit und Plastizität zu verleihen. Um diese Charaktere spinnt er ein Handlungsnetz, das den Hörer unentrinnbar gefangen nimmt und tief in die Handlung eintauchen lässt. Ein tragisches Ende scheint unausweichlich und trotzdem bis zum Schluss unvorhersehbar. Und so fiebert der Leser bis zum Ende, wen es wohl treffen wird... oder, ob am Ende doch alle wohlbehalten aus der Sache herauskommen... ???
Das herauszufinden macht es einem fast unmöglich den iPod wegzulegen.
Doch nicht nur Katzenbachs Stil sondern auch die wieder einmal grandiose Lesung von Simon Jäger trägt entscheidend dazu bei, den Leser in die Handlung zu verstricken und ihn in ein Gefühlschaos aus Spannung, Angst, Zuneigung, Verzweiflung, Abscheu und Erleichterung zu stürzen.
Punkteabzug nur für zwei Kleinigkeiten:
1. Die eigentliche Story wird -in ein Gespräch zweier Außenstehender verpackt- immer wieder unterbrochen. Dies stört ein bisschen den Fluss der Handlung und nimmt so auch immer wieder ein wenig von der aufgebauten Spannung. Obwohl auch das hingegen doch wiederum auch für ein wenig Spannung sorgt, denn man weiß bis zum Schluss nicht, wer die Geschichte eigentlich erzählt.
2. Zum anderen fühlte ich mich ein wenig an "Der Patient" erinnert. Zwar eine völlig andere Story, aber die gleiche Basis. Das Opfer wird in eine aussichtslose Lage gebracht, dreht den Spieß um und schlägt zurück. Trotzdem…
FAZIT:
Super Story! Unbedingt LESEN!!! Oder besser... Hören!
*4 Sterne*
 



Weitere Beiträge zu John Katzenbach:


Samstag, 17. November 2012

JAMES PATTERSON: Der Tag, an dem der Wind dich trägt (Rezension)

Foto: Th. Witte

Genre:

Thriller

Kurzbeschreibung:

"Auf den ersten Blick scheint die elfjährige Max ein normales Mädchen zu sein. Doch sie hat ganz besondere Fähigkeiten, die sie von anderen Menschen unterscheidet - und sie ist auf der Flucht. Sie flieht vor einer Horde Männer, die nur ein Ziel haben: sie zu töten.
Als sie auf eine junge Tierärztin und einen ohne offiziellen Auftrag operierenden FBI-Agenten trifft, die ihr zur Seite stehen, ahnt Max, dass sie damit auch die beiden in tödliche Gefahr bringt. Gemeinsam decken die drei eine Verschwörung auf, die an Außergewöhnlichkeit und Grausamkeit alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Doch dann machen sie einen entscheidenden Fehler ..."
(Quelle: Klappentext)

 

Taschenbuch, 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe
ISBN: 3-404-14609-3
Orig.Titel: When the Wind blows
 

Über den Autor:

"James Patterson, Jahrgang 1949, wuchs in Newburgh, New York, auf und studierte Englische Literatur am Manhattan College und an der Vanderbilt University. Während seines Studiums jobbte er in einer Psychoklinik, später war er Chef einer großen New-Yorker Werbeagentur. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Florida. Bekannt wurde James Patterson durch die Kriminalromane um Alex Cross und den Weltbestseller "Tagebuch für Nikolas". Für sein Erstlingswerk erhielt James Patterson den begehrten "Edgar-Allan-Poe-Award". Der Alex-Cross-Roman "… denn zum Küssen sind sie da" wurde mit Morgan Freeman in der Hauptrolle verfilmt. Heute ist er einer der erfolgreichsten Thrillerautoren der Welt, mit einer Gesamtauflage von über 130 Millionen Exemplaren. Das Wirtschaftsmagazin Forbes zählt ihn zu den 100 berühmtesten Personen der Gegenwart. "Der Prometheus Code", der Abschlussband seiner Maximum-Ride-Trilogie, stieg ebenso wie die ersten beiden Bände von Null auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste für junge Leser. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung."
(Quelle: Bastei Verlag)
 
Weitere interessante Infos finden sich auf James Pattersons offizieller Homepage.
 

Mein Fazit:

Was soll ich zu diesem Buch sagen. Es fällt mir schwer, meine Bewertung in Worte zu fassen. Ich würde vielleicht das Wort "durchwachsen" gebrauchen. Möglicherweise bewertet auch einfach die Tatsache das Buch am besten, dass ich ganze drei Wochen (!) gebraucht habe, um das Buch zu lesen. Kurz gesagt, es zieht sich.
Ich habe mir einfach mehr von dem Buch versprochen.
 
Doch vielleicht ein bisschen objektiver.
Zunächst startet das Buch, im Vergleich zu großen Teilen des restlichen Buchs, recht rasant. Ein kleines Mädchen auf der Flucht, verzweifelt um Hilfe schreiend. (Vermutlich) Böse Männer, die sich an seine Fersen heften und es um jeden Preis zur Strecke bringen wollen. So weit, so gut....
Leider verliert das Buch im weiteren Verlauf einiges an Tempo. Dies liegt sicherlich nicht zuletzt an den häufigen Szenenwechseln, die die Spannung eines Buches durchaus ins unermessliche steigern können, wenn sie gut gemacht sind. Hier empfand ich die häufigen Wechsel der Orte sowie der handelnden Personen jedoch oft eher störend. Kam der Leser gerade in einen Lesefluss, bei dem das Verlangen aufflammt, weiterlesen und erfahren zu wollen, was als nächstes passiert, erstickte ein neuerlicher Abbruch dieses "kleine Flämmchen" meist sehr schnell.
 
An sich macht der Autor insgesamt ganz solide Arbeit. Mehr aber auch nicht. James Patterson baut die Figuren gut auf, arbeitet im Laufe der Handlung die einzelnen Persönlichkeiten gut aus und gibt insbesondere den Hauptfiguren mit steigender Seitenzahl mehr und mehr Tiefgang.
Dabei ist es auch nicht so, dass grundsätzlich überhaupt keine Spannung und kein Drang zum Weiterlesen aufkäme. Doch insgesamt plätschert die Handlung über weite Strecken des Buches so dahin, es ist nicht ganz uninteressant und der Leser möchte schon erfahren, wie die Story ausgeht. Aber so richtig packend wird es eben auch nicht.
Die ersten zwei Drittel des Buches sind gut und gerne Durchschnitt. Ganz gut zu lesen aber eben auch kein "Pageturner". Erst im letzten Drittel, so etwa ab Seite 230, nimmt die Handlung dann Fahrt auf. Das Tempo erhöht sich und der Leser beginnt (endlich) mitzufiebern. Ganz langsam wird es dann auch schwerer, das Buch wegzulegen, will der Leser nun dann doch wissen, wie das Ganze zu Ende geht.
 
Insgesamt war ich also ein wenig enttäuscht, da ich mir von dem Buch doch mehr versprochen hatte. Auch nachdem ich die vielen sehr positiven Bewertungen anderer Leser gesehen hatte.
Möglicherweise ist das auch Geschmackssache und vielleicht ist es einfach nicht "MEIN Lesestoff". Was vielleicht aber auch daran liegt, dass das vorliegende Buch nicht so wirklich einem Genre zuzuordnen ist.
Grundsätzlich lese ich sehr gerne Thriller, auch besonders gerne mal Wissenschafts- oder Gen-Thriller, aber auch dem Fantasy-Genre bin ich von Zeit zu Zeit nicht abgeneigt. Das vorliegende Buch ist irgendwie so richtig keins von beidem.
Das Buch-Cover ziert zwar direkt unter dem Titel die vielversprechende Ankündigung "Thriller" doch selbst für einen Gen-Thriller ist die Story dann doch ein wenig zu "fantastisch". Für einen Fantasy-Roman oder auch einen Fantasy-Thriller hingegen wieder irgendwie "nicht so richtig Fantasy"....
Insgesamt also einfach "weder richtig Fisch noch Fleisch".
 
Alles in allem somit ein Buch, dass man Lesen kann und welches gegen Ende doch noch einiges gut macht, bei dem die Welt aber auch nicht untergeht, wenn man es nicht gelesen hat.
 
FAZIT:
Recht solide Durchschnittsarbeit, dafür gutgemeinte
*3 Sterne*
 
Foto: Th. Witte

Der Nachfolger:

Für Interessierte: Es gibt einen Nachfolger zu "Der Tag, an dem der Wind dich trägt": Das Ikarus-Gen
 
Auch bei mir liegt das zweite Buch schon bereit. Weniger allerdings, weil mich das erste Buch so hochmotiviert hat, sofort weiterzulesen sondern, weil ich beide Bücher (das zweite als gekürzte Hörbuch-Fassung auf CD) schon seit einigen Jahren im Schrank stehen habe. Der Vollständigkeit halber werde ich "Das Ikarus-Gen" sicher auch noch hören. Ob ich allerdings sofort damit anfangen werde, ist fraglich.
 
Buchinfo:
Gekürzte Hörbuchfassung
Audio-CD, 5 CDs, Laufzeit 5h 55min
Gelesen von Marie Bierstedt
Erschienen bei Lübbe Audio
Originaltitel: The Lake House
ISBN 3-7857-3130-2
 
 
 


 

Sonntag, 11. November 2012

SEBASTIAN FITZEK: Amokspiel (Hörbuch-Rezension)

Aus meiner Reihe:
>> Fundstücke aus dem Archiv <<


Quelle: audible.de
(ungekürzte Fassung nur exklusiv im Download erhältlich)
  

Genre:

Thriller

Kurzbeschreibung:

"Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem grauenhaften Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makaberes Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit mehreren Monaten tot. Ira beginnt mit der aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören ..."
(Quelle: Autoren-Homepage)

Ungekürzte Hörbuchfassung
Sprecher: Simon Jäger
Laufzeit: 10h 51m
Erschienen bei audible.de
Auch erhältlich als:
- Taschenbuch
- gekürzte Hörbuchfassung (CD & Download)
- eBook.

Über den Autor:

"Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, arbeitet seit dem Studium der Rechtswissenschaften in der Medienbranche. Er lebt in Berlin und ist dort in der Programmdirektion des Radiosenders 104.6 RTL tätig. Sein Thrillerdebüt "Die Therapie" erklomm als Überraschungserfolg die Bestsellerlisten, gefolgt von weiteren sehr erfolgreichen, Gänsehaut verursachenden Psychothrillern." Mittlerweile hat Sebastian Fitzek zahlreiche weitere, erfolgreiche Bestseller veröffentlicht.
(Quelle: audible.de)

Viele weitere Interessante Infos finden sich auf der Homepage von Sebastian Fitzek.

Über den Sprecher:

"Der Schauspieler Simon Jäger, geboren 1972 in Berlin, ist neben seiner Arbeit als Dialogregisseur und Autor vor allem als Synchronsprecher tätig. Er ist die deutsche Synchronstimme von Josh Hartnett, Heath Ledger und Matt Damon. Durch seine Lesungen von John Katzenbach und Sebastian Fitzek hat er sich einen festen Platz bei den Fans von Psychothrillern erobert."
(Quelle: audible.de)

Trailer:

Trailer bei audible.de ansehen - HIER
Hörprobe - HIER

Mein Fazit:

Radio in einer ganz neuen Dimension... 
                                                       ...kennst DU die richtige Parole schon?!?
Mein erster Fitzek [damals] und ich habe das Hörbuch verschlungen! Eine Story, die mitreißender nicht sein könnte. In einer Welt in der tägliche Radiospielchen à la "Ich-höre-´Radio-Blubber-Quatsch-102.2´-und-will-das-Geld" an der Tagesordnung sind, wirkt die Geschichte nur allzu glaubhaft und scheint in keinster Weise weit hergeholt. Könnte nicht auch hier das Telefon klingeln und der Sender, den man täglich hört ist in der Leitung...
Die Spannung von "Amok Spiel" zieht den Leser (oder besser Hörer) sehr schnell in ihren Bann und ihn einen nicht mehr los. Er fiebert mit den Protagonisten, baut immer wieder neue Ahnungen auf, nur um sich nach einer erneuten Wende immer wieder aufs Neue von Fitzek aufs Glatteis geführt zu sehen. Bis zum Schluss bleibt es unmöglich zu erkennen, was genau denn nun wirklich hinter der ganzen Geschichte steckt und wer letztendlich wirklich der (oder vielleicht die...) eigentliche Böse ist. Fitzek führt den Leser geschickt an der Nase herum und treibt so die Spannung immer wieder auf den Höhepunkt.
Abgerundet wird das Ganze von der fantastischen Lesung (wie immer) von Simon Jäger. Er schafft es mal wieder durch ungeheure stimmliche Gewandtheit jeder Figur ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter zu geben, Gefühle und Stimmungen zu transportieren und so den Leser bis zur letzten Minute zu fesseln.
Mit nur zehn Stunden eins der eher kürzeren, aber dafür ungemein kurzweiligen, spannendsten und lesenswertesten Bücher. Die vollen 5 Sterne!
FAZIT:
Wer sich in diese Sendung nicht einschaltet ist selber schuld!  ;-)
*5 Sterne*



Weitere Beiträge zu Sebastian Fitzek:
• Der Nachtwandler (Rezension)
 Noah (Rezension)
 Passagier 23 (Rezension)

Mittwoch, 7. November 2012

Buchvorstellung: MICHAELA SALEWSKI-RENNER: Die Handball-Helden - Handball ist der HIT! (Kinder- & Jugendbuch)

Heute mal ganz was anderes! Vielleicht nicht unbedingt ganz jedermanns Sache, doch als eingefleischter Handball-Fan, muss ich das hier einfach kurz vorstellen!  ;-)

An dieser Stelle natürlich dann auch ein Gruß an unsere Jungs von der HSG Wetzlar und selbstverständlich an den Fan-Club "Grün-Weiss"!

Aber nun zur Buchvorstellung....

MICHAELA SALEWSKI-RENNER: Die Handball-Helden - Handball ist der HIT!

(Bildquelle: EWK-Verlag)
Hardcover, illustriert
Erschienen im EWK-Verlag
156 Seiten, Preis: 15,80 €
Altersempfehlung: 8 bis 12 J.
ISBN 978-3-938175-77-4

handball.de sagt:

"Der Deutsche Handball Bund ist überzeugt, dass dieses Buch helfen wird, die Jugendarbeit seiner Vereine zu unterstützen.

Es erzählt nicht nur die Geschichte einer verschworenen Jugendhandball-Mannschaft, es ist zugleich - ganz und gar zwischen den Zeilen - ein Buch, das mit den Grundregeln des Handballs vertraut macht und damit die unbestimmte Scheu vor einer Sportart nimmt, in der sich viele doch noch nicht so gut auskennen.

Dieses Buch, für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren geschrieben, bietet nicht nur eine spannende Geschichte, in der ein Konflikt zwischen Eltern und Kind am Ende aufgelöst werden kann, es gibt damit auch ein gutes Beispiel für den Umgang mit vielen anderen, ähnlich gelagerten Konflikten."

Zum Inhalt:

"Alexa, ein Mädchen aus der Klasse 3b der Wiesental Schule, möchte Handball spielen. Nicht reiten, wie ihre beste Freundin, nicht zum Ballett, wie es ihre Eltern vorschlagen, Alexa will - zusammen mit ihren Klassenkameraden Nick, Timo und Kerim - zu den Handball-Helden des HC Wiesental gehören.
 
Da sind viele Hindernisse zu überwinden, das größte wohl die unbegründete Angst ihrer Eltern vor diesem Sport. Dabei ist Handball einst als Frauensport erfunden worden. Doch das erfährt auch Alexa erst, als sie heimlich am Training teilnimmt und sich nach und nach mit dem Sport, seinen Regeln und seiner Geschichte vertraut macht.
 
Dass sie es am Ende schafft, zu den Handball-Helden zu gehören - nun, das ist wohl klar. Wie sie es geschafft hat, erfahrt ihr in Michaela Salewski-Renners Buch "Die Handball-Helden".
 
Es ist, schreibt Georg Clarke, Chef der Handballer-Jugend beim DHB, in seinem Vorwort, das erste erzählende Kinder- und Jugendbuch über den Handball überhaupt ..."
(Quelle: Verlagsbeschreibung)

Über die Autorin:

"Michaela Salewski-Renner, die Autorin dieses tollen Buches, ist selbst begeisterter Handball-Fan.
 
Ihr Mann und ihr Sohn spielen beide Handball - und die Diplom-Psychologin begleitet sie zu jedem Spiel, wenn immer sie es möglich machen kann.
 
Kein Wunder, dass sich in ihrem ersten Kinder- und Jugendbuch alles um die Freude und Begeisterung dreht, die das schnelle, hochinteressante Spiel bei allen auslösen kann, die auch nur einmal ein Handball-Spiel erlebt haben."

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Noch mehr Infos gesucht?
Den Newsletter zur offiziellen Buchvorstellung gibt es hier.

Buchbestellung übrigens direkt über den EWK-Verlag oder bei amazon.de.


Montag, 5. November 2012

Kurzbericht Lesung: STEPHAN LUDWIG: Zorn - Vom Lieben und Sterben (Stadtbibliothek Gießen)



Autoren-Lesung mit Stephan Ludwig

Stadtbibliothek Gießen - 15.10.2012



Heute mal ein besonderer Beitrag. Keine Buchrezension.... Keine Leseempfehlung....
Nein, heute mein Kurzbericht über die Autoren-Lesung zu Stephan Ludwigs neuem Zorn-Krimi.
In einer Leserunde, die von Crimethrill veranstaltet wurde hatte ich das Vergnügen, dass neue Buch schon vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen und mit den anderen Leserunden-Mitgliedern diskutieren zu dürfen. Und nicht nur das, auch der Autor, Stephan Ludwig selbst, hat an der Leserunde teilgenommen, rege mit uns diskutiert und geduldig all unsere Fragen beantwortet. Sehr sympathisch!
Was lag da also näher, als den Autor dann bei einer Lesung auch persönlich kennenzulernen. Meine Rezension zu Stephan Ludwigs zweitem Zorn findet sich hier.
Doch zurück zur Lesung! Kurz gesagt, in einem Wort:
Absolute Spitzenklasse!   (okay, zwei Wörter....)
Der Abend war nett organisiert, Stephan Ludwig selbst ist wohl nicht nur Autor sondern scheinbar auch ein halber Comedian. Er war völlig locker und spaßig gestimmt. Obwohl er was das "locker Draufsein" von sich selbst das Gegenteil behauptete, wirkte er völlig entspannt und überhaupt nicht nervös. Im Gegenteil, sehr publikumsnah und überhaupt nicht abgehoben, nahm er über die ein oder andere Anekdote über sich selbst oder auch über seine Protagonisten Zorn und Schröder schnell Kontakt zum Publikum auf und machte sich so den Zuhörern sehr schnell sympathisch.
Stephan Ludwig - Stadtbibliothek Gießen (Foto: Th. Witte)
Die Lesung fand direkt im Lesesaal der Gießener Stadtbibliothek im Rahmen des diesjährigen Krimifestivals  statt, insgesamt hatten sich zur Premieren-Lesung des "neuen Zorns"  wohl etwa hundert Zuhörer eingefunden. Es gab Getränke zu günstigen Preisen und da Zorn und Schröder ja aus Halle.... ähm...... Entschuldigung, ich meine, da der Autor ja aus Halle an der Saale kommt, gab es als Mitbringsel schon beim Einlass, aber auch überall verteilt auf kleinen Tischchen zwischen den Sitzreihen kleine Schalen mit Halloren-Kugeln.. Kleine Leckereien, die ebenfalls in Halle beheimatet sind. Nette Geste von Stephan Ludwig, der sie selbst übrigens nicht mag, wie er sagte....
Für´s leibliche Wohl und "bücherwurmige" Athmosphäre also ausreichend gesorgt, konnte es somit pünktlich um 20 Uhr losgehen.
Im "Interview" mit der Veranstalterin plauderte der Autor zunächst ein wenig darüber, wie er zum Krimi-Schreiben kam. Danach befreite er erstmal den Lesetisch von der "störenden Bücherpräsentation", seine beiden Bücher waren dort in den erhältlichen Ausgaben aufgebaut, störten dann aber doch ein wenig im Kontakt zum Publikum. Noch ein bisschen Feinjustierung was Ton und Lautstärke anging, dann konnte es endlich losgehen.

Nach eigenen Angaben hatte Stephan Ludwig das Buch selbst erst einige Tage zuvor vom Verlag erhalten und er vermerkte für´s Publikum, dass er auch selbst zum ersten Mal darin lese. Den ein oder anderen Versprecher oder besser Verleser möge man ihm also verzeihen. Darüber hinaus wies der Autor die Zuhörer noch darauf hin, dass er auch ein Spiegel-Magazin in der Tasche habe. Sollte also jemandem langweilig werden, solle betreffende Person sich doch bitte melden, dann würde er aus dem Spiegel vorlesen, was vielleicht interessanter sei. Wie oben schon betont, Stephan Ludwig besitzt Humor und weiß ihn durchaus auch auf eigene Kosten einzusetzen. Keiner der Zuhörer wollte jedoch auf sein Angebot aus dem Spiegel vorzulesen eingehen.

Als Einstieg las Stephan Ludwig direkt das prologartige erste Kapitel, mit dem er die Zuhörer dann auch schnell in die Materie einführte. Direkt im Anschluss stellte er mit dem zweiten Kapitel die beiden Hauptfiguren vor und erhöhte dann die Spannung direkt um ein Vielfaches indem er nahtlos zum ersten Mord überging. Schon hier wurde den Zuhörern klar: Auch der zweite Zorn ist nichts für zart besaitete Gemüter.
Im weiteren Verlauf las der Autor dann verschiedene Abschnitte des Buches vor, mal eher lustig komische, mal ernste und auch den ein oder anderen spannend-nervenzermürbenden Part. Auf die genauen Inhalte soll hier nicht weiter eingegangen werden, denn niemandem soll ja schon im Vorhinein die Spannung genommen werden. Doch soviel sei gesagt, es gab durchaus Momente während Stephan Ludwigs Vortrag in denen das ein oder andere schwere Schlucken bis leichte Aufstöhnen aus dem Publikum zu hören war. Scheinbar waren eben doch auch ein paar zarter besaitete Zuhörer im Raum....
Doch einfach nur um die Inhalte des Buchs allein ging es natürlich sowieso nicht, oder zumindest nicht in erster Linie. Das "Drumherum" war nicht minder interessant.
Der Autor hat immer mal wieder Pause gemacht, kurze Erklärungen, kleine Witzchen oder Annekdötchen von sich gegeben, zu Zorn und Schröder, den anderen Protagonisten oder eben auch zu seiner eigenen Person. Zwischendrin hat er die Zuhörer immer wieder ermuntert Fragen zu stellen. Als dazu wenig Resonanz kam, hat er immer wieder seine Handynummer angeboten. (Die echte übrigens, ich habe es überprüft!)
Schließlich sei es ja möglich, dass es jemand peinlich sei, in so großer Runde Fragen zu stellen. Dann solle man ihm die Frage doch einfach in einer SMS zukommen lassen. Außerdem könne man ihm natürlich auch eine SMS schicken mit dem Inhalt „Bitte hören Sie auf zu lesen, sie langweilen mich!“ oder „Bitte lesen Sie doch lieber aus dem Spiegel vor!“.  Bis zum Ende der Lesung hat jedoch nicht ein einziges Mal sein Handy gepiepst.....
Kurz und gut, die Stimmung war locker, es herschte eine nette Atmosphäre und es war einfach lustig!

Zorn 1 & 2 - handsigniert.... (Foto: Th. Witte)
Nach der Lesung hat der Autor dann noch Bücher signiert, die man selbstverständlich auch gleich am Tisch (versorgt von einer ortsansässigen Buchhandlung) kaufen konnte. Dies brauchte ich natürlich nicht in Anspruch nehmen, denn ich hatte meine eigenen Bücher bereits dabei.
Als ich mich als Mitglied der obengenannten Leserunde zu erkennen gab, war er sogar sehr erfreut und überraschte mich mit der Frage, ob ich noch einen Moment länger da sei. Welch eine Ehre, wer kann da schon "nein" sagen. 

So kam ich also nach Ende der Signier-"Stunde" (ganz so lang hat´s dann letztendlich doch nicht gedauert) sogar noch in den Genuss einer "Privat-Audienz". Bei einer Zigarette vor der Bibliothek (er hat geraucht, ich Fragen gestellt), haben wir uns noch ein Weilchen nett unterhalten. Ich durfte ihn "ganz privat" noch befragen zum Schreiben von Büchern, wie man als Autor so arbeitet, woher er seine Ideen hat und zuguterletzt konnte ich ihm sogar noch ein, zwei Andeutungen zum dritten Buch entlocken, dass er bereits in Arbeit hat. Doch hierüber wird Stillschweigen bewahrt. Schließlich will ich ja hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern....
Auch nach der Lesung, "ohne Scheinwerferlicht" wenn man so will, bestätigt sich also erneut der Eindruck. Stephan Ludwig ist ein bodenständiger, ganz normalgebliebener Mensch, wie du und ich. Gar nicht abgehoben, dafür publikumsnah und ohne jegliche Starallüren. Kurz: Einfach sympathisch!

Also, auf den Punkt gebracht:
Ein gelungener Abend, der Weg nach Gießen war keinesfalls umsonst!

Danke für einen netten Abend, Stephan Ludwig!



Weiteres von Stephan Ludwig


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Samstag, 3. November 2012

BRAD MELTZER: The First Counsel (Hörbuch-Rezension)

Aus meiner Reihe:
>> Fundstücke aus dem Archiv <<


Bildquelle: Hachette Books

Genre:

Thriller

Kurzbeschreibung:

"White House lawyer Michael Garrick has a relatively anonymous position at a very public address. That is, until he starts dating Nora Harston (secret service code name: Shadow), the sexy and dangerously irresistible daughter of the President. But the confident young attorney thinks he can handle the pressure. Until, out on a date, Nora and Michael see something they shouldn't. To protect her, he admits to something he shouldn't. And when a body is discovered and Michael is the suspected killer, he finds himself on the run. Now, in a world where power is an aphrodisiac and close friends carry guns and are under strict orders to risk their lives, Michael must find a way to prove his innocence."
(Quelle: Buchbeschreibung Verlagsseite)
Verlagstext zur deutschsprachigen Ausgabe s. unten)

Englische Originalausgabe
Ungekürzte Hörbuchfassung
Sprecher: Scott Brick
Laufzeit: 14h 27m
Erschienen bei Hachette Audio

Über den Autor:

"Brad Meltzer wurde 1970 in Brooklyn geboren und ist in Miami aufgewachsen. Er studierte an der Columbia University Jura. Er hat für Bill Clinton Reden geschrieben und für verschiedene Zeitschriften gearbeitet. Brad Meltzer lebt mit seiner Frau Cori, einer Anwältin, in Washington, D.C.."
(Quelle: Krimi-Couch)

Weitere Informationen zu Brad Meltzer auf seiner offiziellen Homepage.


Mein Fazit:

Mit "The First Counsel" gelingt es Brad Meltzer den hörenden Leser bis zur ”letzten Seite" in seinen Bann zu ziehen.
Eine gelungene Mischung aus Mord, Verschwörung, Politik und Lovestory verbindet sich mit ungewohnt tiefen (auch authentischen?!?) Einblicken hinter die Kulissen des ”Weißen Hauses" und in das Leben als Mitglied der Präsidentenfamilie.
Das rasante
”Auf und Ab" im Schicksal der Protagonisten gibt der Story immer neue Wendungen und macht das Kommende schier unvorhersehbar, was zu guter Letzt in einem völlig unerwarteten Ende gipfelt.
Eine spannende Story, ausdrucksstarke Charaktere und die brilliante Lesung von Scott Brick machen das Buch zu einem echten ”Pageturner".

Scott Brick schafft es als Sprecher, den Leser voll und ganz in die Handlung eintauchen zu lassen und sich den verschiedenen Charakteren verbunden zu fühlen, mit ihnen zu fiebern oder ihnen die ”gebührende Abscheu" entgegenzubringen.

Trotz aller Spannung und der brillanten Lesung hat das Buch jedoch stellenweise (vor allem im ersten Drittel) auch seine Längen, an denen die Handlung ein wenig schwerfällig wirkt. Darum auch nur 4 von 5 Sternen. Alles in allem überwiegen jedoch die Spannung und der Spaß beim Lesen, weshalb ich das Buch jederzeit auch noch einmal lesen würde.

Fazit:
Lesen!!! Oder besser.... Hören!!!  :-)
*4 Sterne* 



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Verlagstext zur deutschsprachigen Hörbuch-Ausgabe:
Erschienen unter dem Titel "Shadow" bei DAV.
Sprecher: Stefan Kaminski

"Michael Garrick gehört zum Beraterstab des US-Präsidenten und liebt dessen Tochter, die aufregende, unberechenbare Nora. Als die beiden zufällig eines Nachts Michaels Chef begegnen, werden sie Zeugen, wie er einen Umschlag mit 40.000 Dollar im Wald versteckt. Ohne nachzudenken nimmt Nora einen Teil des Geldes an sich und bringt Michael damit in tödliche Gefahr. Ein spannungsreicher Blick hinter die Kulissen der mächtigsten Institution der Welt. Rasant gelesen von Stefan Kaminski."
(Quelle: DAV